Gewölbte Decke


Zu sehen: jeweils 2 Lagen Blauglocke-Leisten. Die obere auf beiden Seiten beleimt und versetzt aufgelegt, mit Abstandshaltern aus Kunststoff für eine masshaltige Tiefe der gewünschten Feder bzw. der Nut.

Anschliessend wurde jeweils eine Lage Mahagoni für die äussere Schicht aufgelegt (hier nicht sichtbar)

Hier ist nun jeweils die 3. Lage (Mahagoni) des Verbunds zu sehen.

Es wurden jeweils 2 „Pakete“ in eine vorbereitete Lehre gleichzeitig eingelegt.

Die Verleimlehre wurde nun leicht zusammengespannt.
Zur Sicherstellung einer gleichmäßigen Nut- und Federtiefe galt es die Pakete mit den aufgelegten Abstandhaltern (s.o.) auf die unteren Zulagen zu spannen – nicht sichtbar sind Kunststoffzulagen, die in der Nut eingelegt sind.
Sie gewährleisten es, daß die Mittellage nicht nach unten rutschen kann.

Anschließend wurde die Verleimlehre ordentlich zusammengepresst

Danach konnten die Abstandshalter abgenommen werden.

Für die Endstücke der geplanten Decke vorne und hinten wurden 2 Verbünde komplett aus Mahagoni-Lamellen verleimt (s.u.)

Fertige Bögen mit der entstandenen Nut- und Federgeometrie.

Der Radius der Bögen erhöht sich leicht nach der Herausnahme aus der Verleimlehre (Biegung geht etwas zurück)

Die gebogenen Leisten konnten nun zur Decke zusammengesteckt werden. Vorher wurden die Leisten abgelängt und stirnseitig gefälzt. Die so entstandene Feder an den Längsseiten des Verbunds dienen der Aufnahme einer entsprechend genuteten Hirnleiste

Blick auf Unterseite der Decke. Auf der linken Seite ist die Hirnleiste bereits gesteckt, die rechte Seite hier noch ohne dieselbe.
Hier sind auch die modifizierten Endbögen komplett aus Mahagoni zu sehen.
Die braunen Abstandsplättchen (knapp 1 mm) gewährleisten Raum für das mögliche „arbeiten“ der Massivholzlamellen

Blick auf die Oberseite der Decke.

Verleimt ist die Decke jeweils nur an der stirnseitigen Feder der Bögen in der Hirnleiste. So können die einzelnen Bögen noch arbeiten und die gesamte Decke bleibt masshaltig.

Unterschlagen ist bisher, dass die einzelnen Bögen oberseitig noch um knapp 4 mm nachgefälzt wurden, damit die Fuge zur Aufnahme der Fugenmasse entsteht.